Selbstfahrender Transportroboter reduziert Liegezeiten

ZwickRoell, Juli 2020.  Dem innerbetrieblichen Transport von Bauteilen kommt in produzierenden Unternehmen große Bedeutung zu. Komponenten oder ganze Baugruppen müssen zur rechten Zeit am richtigen Arbeitsplatz sein, um einen ungestörten Workflow zu gewährleisten. ZwickRoell aus Ulm hat sich nun Unterstützung bei diesem logistischen Problem in Form eines fahrerlosen Transportsystems geholt.

Der eingesetzte Fahrroboter verfügt über einen Infrarotsensor mit Abstandsmesser, der völlig autonomes Fahren unter den meisten Wetterbedingungen ermöglicht. Der Roboter ist nicht auf Fahrbahnmarkierungen oder fest in die Straße eingebettete Leitdrähte angewiesen, wie sie klassischen Lösungen zugrunde liegen. Mit Hilfe einer Rückfahrkamera ist er in der Lage Anhänger selbstständig an- und abzukoppeln. Dank der maximalen Zuladung von 300 kg können so auch größere Teilemengen, bzw. schwere Komponenten von der autonomen Zugmaschine transportiert werden.

Planmäßig soll er, außer bei starkem Schneefall, werktags während der üblichen Arbeitszeiten alle halbe Stunde eine vorgegebene Route abfahren und dabei Anhänger zwischen drei Haltepunkten transportieren. Falls ein Hindernis auf der Route – sei es eine Person oder ein Gegenstand – dem Roboter den Weg versperrt, hält er an und macht akustisch und optisch auf sich aufmerksam. Dies gewährleistet einen sicheren Betrieb und schließt Unfälle aus. Zudem kontaktiert er über eine Datenverbindung den verantwortlichen Operator, für den Fall, dass der Weg nicht wieder freigegeben wird.

Die neue Strecke verbindet After Sales Montage, Hauptlager und Versand und sorgt für einen effizienteren Transport von Ersatzteilen: Durch Einsatz des Transport­roboters reduzieren sich die Liegezeiten in der Ersatzteilabwicklung von 2 Stunden auf 30 Minuten – eine Verbesserung um 75 %. Zudem lassen sich Aufträge von geringem Volumen erheblich wirtschaftlicher als mit einem Stapler transportieren. Dieser weitere Schritt in Richtung Digitalisierung und Automatisierung sorgt dafür, dass sich qualifiziertes Personal mit weniger Standardaufgaben befassen muss und für komplexere Aufgaben bereitsteht.

 

Über die ZwickRoell Gruppe

Kunden der ZwickRoell Gruppe profitieren von über 160 Jahren Erfahrung in der Material- und Bauteilprüfung. ZwickRoell ist weltweit führend in der statischen Prüfung und verzeichnet ein signifikantes Wachstum bei Betriebsfestigkeits­prüfsystemen. In Zahlen ausgedrückt: Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 236 Mio. EUR. Zur Firmengruppe ZwickRoell gehören mehr als 1.600 Mitarbeiter und Produktionsstandorte in Deutschland (Ulm, Bickenbach), Großbritannien (Stourbridge) und Österreich (Fürstenfeld). Das Unternehmen verfügt über weitere Niederlassungen in Frankreich, Großbritannien, Spanien, USA, Mexiko, Brasilien, Singapur und China, sowie weltweite Vertretungen in 56 Ländern. Weitere Informationen auf www.zwickroell.com

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ZwickRoell ist weltweit führender Anbieter von Prüfmaschinen für die Werkstoffprüfung. Die Materialprüfmaschinen werden in der F&E und in der Qualitätssicherung in mehr als 20 Branchen eingesetzt. Das Ulmer Unternehmen steht für sichere Prüfergebnisse, exzellenten Service sowie für Qualität und Zuverlässigkeit in der Material- und Bauteilprüfung.

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Pressemeldung vom 2. Juli 2020

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